Wir wollten uns gegen 11:30 Uhr in Urfeld zur weiteren Klärung der Lage treffen.
Pauli kam über den Steinbruch bzw. Hackl und meinte, das dort wohl eher ein Trichter
Richtung Wasser führte und ein Einstieg dort wohl etwas schwierig werden dürfte.
Die Schneebedeckten Stufen in Urfeld dagegen sind dann wohl doch eher leichter
zu bezwingen. Also fiel die Entscheidung in Urfeld zu bleiben.
Es wurde gemütlich noch eine heiße Schokolade getrunken und manch einer gönnte
sich ein Stück Kuchen dazu (ICH NICHT
Gut gestärkt ging es dann endlich auf zum Tauchen. Naja, fast. Ich stellte fest, das ich
meinen Druckminderer für das Argonflascherl vergessen hatte. Ohje....jetzt kann ich
heimfahren dachte ich. Da fiel mir doch ein, das ich in meinem Werkzeugkasten noch
einen Inflatorschlauch haben müsste. Puhhh, und so war es auch. Flux den Schlauch
rangeschraubt und weiter ging es (zum Glück
schon eisigen Stufen, hinunter zum Wasser. Rasch die Flossen an und ans Ende vom Steg
gesetzt, welches leicht ins Wasser hing. Ich versuchte in sitzender Position die Stages dran
zu klippsen....denkste...ging ned. Also rein ins Wasser. Als ich da so die Stages verstauen
wollte, drückte mich auf einmal jemand noch tiefer ins Wasser. Ich dachte, hey, ich hab doch
nix g´macht. Da sah ich schon Füße ohne Flossen umherstrampeln. Na OK, das lass ma nochmal
durchgehen
uns, das Pauli und ich führten. Melli, Georg und Klaus tauchten hinterher.
Ich atmete aus meiner 10L Stage um mein Rückenpaket zu schonen.
Auf 30m fanden wir dann auch schon die Fässer, die leider nicht mehr zu einer Pyramide
aufgetürmt sind, sondern eher als Trümmerhaufen umherliegen. Schade.
Dort drehten wir dann nocheinmal eine Ehrenrunde und tauchten Richtung Ablassrohre.
Da es hier nichts mehr zu sehen gab, ging es wieder in Richtung Einstieg. Nun kamen wir an
dem Sonnenschirm mit den Stühlen und anderem Krams vorbei. Langsam leiteten wir den
Aufstieg ein und tauchten am Ufergefälle entlang. Nach ca. 30min musste ich auf meine
zweite Stage wechseln. Jedoch bemerkte ich schnell ein leichtes Blubbern beim einatmen.
Nach dem nächsten Atemzug war klar, jetzt gehts gleich los und mein Automat bläst ab.
Dies kam natürlich auch prompt. Ich also die Flasche wieder zu und atmete aus dem Doppel.
Nach kurzer Zeit probierte ich es wieder, aber es war nichts zu machen. Jedes mal wieder
fing der Automat an abzublasen. Kurze Zeit atmete ich mittels zu- und wieder aufdrehen
aus der Stage. Jedoch war klar das das nix mehr wird. Also wechselte ich doch wieder
auf das Rückenpaket und beendete so den TG.
Das "ausdemWasserkommen" war schon vor dem TG ein heißes Thema
Wir hatten schon alles mögliche durchdiskutiert. Aber ich musste es wissen.
Ich wollte mit der D12 zurück auf den Steg. Pauli war schon hochgekraxelt und drückte
somit den Steg ein paar cm nach unten. Ich also wie ein Walross unter Wasser anlauf
genommen und habe mich auf den Steg gewuchtet
Das hat auch, zu meinem erstaunen, sehr gut funktioniert.
Nach dem TG sind wir nocheinmal zum Käffchentrinken ins Lokal.
Eine 3er Gruppe mietete sich ein Tretboot und fuhr zur Desselwand.
Das Boot hatte am Heck leichten Tiefgang



